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as time goes by …


Gerade noch war es tiefster Winter, die früh blühenden Pflanzen hatten Mühe sich den Weg durch ihre Schneedecke zu bahnen – und nun blühen die Kirschbäume. Schon ist die Luft bei jedem Windstoß voller abgepflückter Blütenblätter. Bald werden auch die Tropen- und Sommerpflanzen sich wieder zu voller Pracht entfalten, um spätestens im Herbst zu Höchstform aufzulaufen und ihren morbiden Charme spielen zu lassen …

wie schön es doch war …


… und wie schön es doch ist, dass es wieder vorbei ist.

Nix gegen Winter. Nix gegen Schnee. Kann ja alles sogar nett aussehen, unbestritten. Deswegen gibt es hier (und dann is abba Schicht!) auch noch einmal ein paar Bildchen mit Zuckerguss …

im wintergarten


Ein arbeitswilliger Stahlschwamm, durch eine weiße Invasion gekrönt. Jäh im Tagwerk gebremst. Kristallen schwebende Tänzer am 7endigen Lüster, schwitzend dem Untergang geweiht. Musik, schockgefrostet. All das, dazu jede Menge kunstvoll konstruierter Krönchen: Der Wintergarten.  Ein Platz an der Sonne, eiskalt angerichtet …

eintagsblender


Grau, düster, bedeckt, schmuddelig – und das trotz reichlich Schnee. So und nur so ist der Januar hierzulande korrekt beschrieben. Der ganze Januar? Nein, an einem einzigen Tag, nämlich am Dienstag dem 26., war alles ganz anders. Da glänzte die Region in ihrem schicken weißen Kleid sonnengeflutet unter strahlend blauem Winterhimmel, und das mit aller Gewalt …

die doofe daisy …


… hat es nicht geschafft, innerstädtisch für eine geschlossene Schneedecke zu sorgen. Wie andernorts auch schaffte Tief Daisy es nicht, so richtig böse Winter zu spielen. So war es ein ganz schöner Eiertanz auf überfrierendem Schneematsch, bis ich mit dem Rad aus der Stadt raus war – da jedoch ist es ein großer Spaß, mit dem Querfeldeinrad durch den Neuschnee zu toben. Optisch allerdings finde ich die nur angeschneite Landschaft deutlich reizvoller als die eingeschneite, aber da sind die Geschmäcker sicher verschieden …

Der sonnig-weiße Traum …


… wird wohl nicht mehr lange anhalten. Es soll warm werden, regnerisch. Einmal drübergefeudelt, und alles ist wieder so grau wie üblich …
Mein Körper spinnt nach wie vor, so komme ich gar nicht wirklich in Versuchung mich aufs Querfeldeinrad zu setzen und mir beim Versuch Schneewinter zu erfahren die Knochen zu brechen. Oder unterwegs zu erfrieren. So hat alles etwas für sich!
Also habe ich den Samstag genutzt, mich auf den Wegen die ich üblicherweise mit dem Rad erfahre einmal mit dem Auto und etwas mehr Kamera als der kleinen Kompaktknipse zu bewegen.
Das Ergebnis: Sonnenunter- und Mondaufgang im und am Siebengebirge …

Winterpastell

Die Siegauen nordöstlich von Bonn. Üblicherweise heißt das für mich: unterwegs auf vertrauten Wegen. Hier fahre ich mehrmals in der Woche mit dem Rad entlang – eigentlich …
Derzeit ist alles anders, der Schnee vom Wochenanfang hält sich länger als hierzulande üblich. Ein attraktiver Nebeneffekt der schneebedeckten Oberfläche bei strahlend strahlend klarem Himmel in Angesicht des hoch stehenden, fast vollen Mondes in unmittelbarer Nähe von Rhein und Sieg: ein traumhaftes, lange andauerndes Dämmerungslicht …