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vive la france!


Ein kleiner Blick zurück auf französische Momente im südlichen Burgund: in Semur-en-Brionnais, ausgezeichnet als eines der schönsten französischen Dörfer, stand dieser 2 CV ganz verträumt in der Gegend rum. Dazu gesellen sich der Blick auf die Promenade von Mâcon am Ufer der Saône und in den Garten des Restaurants Les Platanes in Pont de Vaux, das durchaus einen Besuch wert ist. Bitte beachten: das Befahren der Weinberge jenseits der Stadtmauern mit dem Motorrad ist verboten! …

gorges de la loire


Oberhalb von Roanne verwandelt sich die seichte, ohnehin träge Loire jenseits des ersten Staudamms, der sich ihr im Lauf ihrer 1013 km in den Weg stellt, in ein breites, grün-blau schimmerndes, stehendes Gewässer.
Einst oberhalb des steilen Flussufers erbaute Schlösschen mutieren so zu Wasserschlössern, ehemals in sicherer Entfernung zum Wasser erbaute mittelalterliche Dörfer verfügen nun über einen Hafeneingang vor der Haustüre …

bei den wilden charolais


Was für die Opis unter uns gewaltig nach einem Karl-May-Roman müffeln könnte ist nichts weiter als eine Ortsbeschreibung: Nord-westlich von Roanne, am Oberlauf der Loire gelegen, findet sich das Land, in dem weiße, bräsig scheinende Rinder (die sich aufgrund ihrer Kurzbeinigkeit gerne mal mit schrägen Schweinen verwechseln lassen) überall da rumstehen wo es abfallendes Gelände gibt und ein Lichtsstrahl landet.
Für träge hält man die Viecher mit dem traditionell dreckigen Arsch übrigens nur so lange, bis man Famlie Neugierig beim Spocht beobachten durfte ….

heimatgefühle …


Etwas mehr als ein Jahr ist es her, dass ich zuletzt in Villersexel in der Haute Saone, jenseits der Vogesen, mit einem dicken Grinsen im Gesicht Rad gefahren bin. Dieses Jahr musste das Grinsen gelegentlich leichte Schmerzverzerrungen in Kauf nehmen – aber dafür kann die wunderschöne Gegend nichts, das lag allein an meiner „Form“. Und auch die konnte auch nichts daran ändern, dass diese Gegend zu meinen absoluten Lieblings-Radfahrgebieten zählt …

guckst du!


Ob oberhalb der Tarnschlucht, an einem Stausee in den Cevennen, auf dem Berliner Dom, dem Drachenfels und an anderen Stellen des Siebengebirges oder am Bonner Rheinufer mit Blick auf Beuel: Ferngläser laden ein. Guckst Du!

schangsong, schangsong!


Als tendenziell frankophiler Mensch ließ ich mir die Einladung, Jean Faure & Orchestre am 13.10. im Bonner Pantheon mit der Kamera zu begleiten natürlich nicht entgehen. Da sich sich meine Kenntnisse französischer Musik im Wesentlichen auf Klassiker wie Moustakis „Le Métèque“, Bécauds „Nathalie“, Aznavours „La Bohème“, P. Danels „Kilimandjaro“, Barbaras „Göttingen“ beschränken wurde ich hier perfekt bedient – und dank der Erkärungen von Jean Faure habe ich einige der wunderbaren Stücke das erste Mal wirklich verstanden. Eine echte Empfehlung!

an träge fließenden flüssen …


Tour de France: an Loire und Cher – die Touraine

Schier erschlagen von der Schlösserdichte an Loire und Cher braucht der Mensch ab und an einen Ort jenseits der Touristenströme, ein lauschiges Plätzchen zum durchatmen und picknicken. Was bietet sich da passenderes an als im Schatten eines Baumes an den beschaulichen Ufern dieser träge hinfließenden Flüsse die Zeit passieren zu lassen?
Den Blick auf die mittelalterlichen, von Burgen und Schlössern geprägten Kulissen die sich im Wasser spiegeln übertrifft alles, was ein „normales Schloss“, irgendwo in einem Park versteckt, zu bieten hat. Und sei es auch noch so prachtvoll …