Archive for Okt. 2009

der meistbestiegene berg europas


Der Drachenfels. Auch bekannt als: »der höchste Berg Hollands«. Der Berg mit reichlich Varianten an Drachensagen. Mit der ältesten noch betriebenen Zahnradbahn Deutschlands, die 220 Höhenmeter mit bis zu 20% Steigung überwindet. Am Fuß die ehemalige Tourismus-Hochburg Königswinter, auf dem Gipfel die Burgruine mit Blick auf das Rheintal, in die Eifel und bis hinter Köln.
Und auf halber Höhe das Schloss Drachenburg, in den 1880er Jahren im Stil des Historismus erbaut, durch vielerlei Besitzerhände gegangen, seit einigen Jahren im Besitz des Landes NRW, kurz vor dem endgültigen Verfall ganz aktuell von Grund auf saniert und renoviert. Ein Besuch lohnt sich, der Blick ist spektakulärer als der vom Gipfel des Berges, und das Schloss ist ein wahrhaft skurriles Kleinod …

schangsong, schangsong!


Als tendenziell frankophiler Mensch ließ ich mir die Einladung, Jean Faure & Orchestre am 13.10. im Bonner Pantheon mit der Kamera zu begleiten natürlich nicht entgehen. Da sich sich meine Kenntnisse französischer Musik im Wesentlichen auf Klassiker wie Moustakis „Le Métèque“, Bécauds „Nathalie“, Aznavours „La Bohème“, P. Danels „Kilimandjaro“, Barbaras „Göttingen“ beschränken wurde ich hier perfekt bedient – und dank der Erkärungen von Jean Faure habe ich einige der wunderbaren Stücke das erste Mal wirklich verstanden. Eine echte Empfehlung!

jippijippiyeahyeah!


Gefühlte Monate ist es her, dass ich das letzte Mal auf dem Rad saß. Mein Körper hielt es wohl mal wieder für sinnvoll, sich mit den aktuell dominieren Viren auseinanderzusetzen. Klarer Fall: aus der Not im Zeichen akut knapper Zeit dann eine Tugend gemacht und die sowieso anstehende Radpause vorverlegt. Klingt super. 100mal besser als die Realität. Mindestens …
Realität heute waren gute 10°, eine ziemlich unklare „Formdiagnose“, geiles Wetter, gute Straßenverhältnisse und für die Jahreszeit passabler Wind. Geplante Vernunft gepaart mit spontanen Einfällen wie »Berge, wir brauchen Berge« oder auch »hier bin ich auch noch nie hochgefahren« führten zu einer wunderbaren Tour durchs Ländchen.
Hab mich lange nicht mehr so sehr wie Brei gefühlt, aber: geiler Brei. jippijippiyeahyeah!

sixdaynight


Es war die 9. SixDaynight im Sportforum Kaarst-Büttgen, und viele sprechen schon von der traditionellen Eröffnung der Sechstagesaison. In Anbetracht der geringen Zuschauerzahlen scheint es allerdings fraglich, ob sich die Veranstaltung wirklich behaupten und zur Tradition werden kann.
Sicher ein Schritt in die richtige Richung: die Austragung der DM Paracycling auf der Bahn. Im Vorjahr noch im Rahmenprogramm, diesmal schon ab mittags im Vorprogramm. Leider gab es am Abend dafür wenig von den Paracyclern zu sehen.
Bei den Sechstagefahrern setzten sich Christian Grasmann/Leif Lampater vor Lars Teutenberg/ Michael Schweizer und Sven Krauss/Danilo Hondo durch …

u15 rund in bonn


Wie die Mädels der Alterklasse U17 hatten auch die gleichzeitig gestarteten Jungs 31 km mit über 600 Höhenmetern zu bewältigen. Auf Initiative des späteren Siegers Felix Richter bildete sich schon zu Beginn des Rennens eine Spitzengruppe, die bis zum Schluss Bestand hatte und aus welcher der Kölner einen überlegenen Sprintsieg herausfuhr …

schluss, aus, vorbei …


… und zwar sowohl die Straßensaison, als auch die „Karriere“ in der weiblichen Jugend U17: Rund in Bonn am vergangenen Samstag war für Dana und Vivien vom SRM & Poison Bike Team das letzte Rennen in dieser Altersklasse. Nächstes Jahr geht es in der Juniorinnen-Klasse weiter.
31 km mit über 600 Höhenmetern standen auf dem Programm, und die Vermischung mit den parallel gestarteten Jungs machte das Rennen sicher nicht leichter …

Mehr Fotos vom Rennen beim SRM & Poison Bike Team …

an träge fließenden flüssen …


Tour de France: an Loire und Cher – die Touraine

Schier erschlagen von der Schlösserdichte an Loire und Cher braucht der Mensch ab und an einen Ort jenseits der Touristenströme, ein lauschiges Plätzchen zum durchatmen und picknicken. Was bietet sich da passenderes an als im Schatten eines Baumes an den beschaulichen Ufern dieser träge hinfließenden Flüsse die Zeit passieren zu lassen?
Den Blick auf die mittelalterlichen, von Burgen und Schlössern geprägten Kulissen die sich im Wasser spiegeln übertrifft alles, was ein „normales Schloss“, irgendwo in einem Park versteckt, zu bieten hat. Und sei es auch noch so prachtvoll …