Archive for Aug. 2009

im uhrzeigersinn gegen die uhr


Von Obererbach über Untererbach nach Obererbach – über knapp 11 Kilometer gegen die Uhr durch den Westerwald ging es am gestrigen Sonntag für einen bunten Haufen von gut 150 Lizenz- und Hobbyfahrern im Rahmen des Rheinlandpokals …

Mehr Fotos vom Rennen beim SRM & Poison Bike Team …

das war knapp!


Heute hat es mich fast erwischt: nicht rechtzeitig von der Radtour zurück, und kein Licht dabei. Warum auch, schließlich ist Sommer – die luxuriöse Jahreszeit, zu der auch die Radtour nach der Arbeit fast beliebig und spontan verlängert werden kann. Aber die Tage werden rapide kürzer, sicher kein Fehler über die Mitnahme von Lichtanlagen nachzudenken …
Natürlich hat die Sache auch positive Aspekte: die Tage werden wieder bunter, die Sonnenuntergänge intensiver und das Lichtspiel interessanter. Und klammheimlich freue ich mich – wie jedes Jahr – ja doch auch über diese Vorboten für einen hoffentlich möglichst schönen, langen, bunten Herbst …

bergauf mit anlauf


1. Velberter Bergzeitfahren
Wunderbares Wetter, wunderbare Gegend, wunderbares Licht.
Anstrengung, Quälerei, Schufterei, Gemeinheit. Beim 1. Velberter Bergzeitfahren am Samstag nahmen Jungs und Mädchen der Klassen U13/15/17 etwas über 2 Kilometer Anlauf, um dann mit mehr oder weniger Karacho in den Schlussanstieg zu knallen, der mit einer Länge von gut 1200 Metern und 100 Metern Höhenunterschied kein leichter Gegner war …

Mehr Fotos vom Rennen beim SRM & Poison Bike Team …

nettes licht in nettetal


Gut 60 Frauen und Mädchen standen am späten Mittag des 16. August am Start zum Rennen „Rund um das Weiher Kastell“, als pünktlich zum Startschuss der Himmel aufriss und sich ein kühler, trüber Tag schlagartig in einen wunderbaren Sommersonntagnachmittag verwandelte. Nettetal, ein schickes kleines Städtchen im Grünen, bot eine prima Kulisse für das Rennen, das erwartungsgemäß von Loes Gunnwijk und Loes Markerink vom Profi-Team Flexpoint zunächst schwer gemacht, dann dominiert und schließlich gewonnen wurde …

Mehr Bilder vom Rennen gibt es auf der Seite des SRM & Poison Bike Teams und auf foto-rad-sport.de

die brücke über die loire


Tour de France: erwischt!

Am  frühen Nachmittag des 15. Juli 2009 überqueren ein Belgier und ein Pole in Pouilly-sur-Loire auf einer abenteuerlich aussehenden Brücke eben jenen Fluss. Auf der Wasseroberfläche dümpeln Kanuten in bunten Booten und winken. Glücklicherweise wird diese Szene aus einem Hubschrauber gefilmt und fast zeitgleich (wenn auch nur nebenbei) via TV auf meine Arbeitsnetzhaut geworfen. Da hats mich erwischt. Und zwar sowas von, dass ich knapp 2 Wochen nach dem Fahrerfeld der Tour de France selber die Loire erstmals auf dem Rad überquere – auf eben jener Brücke.

Das alles spielt sich unweit von Sancerre ab, einem mir bis dahin unbekannten bekannten Weinort am Mittellauf der Loire. Ein durchaus spannendes Städtchen, nahe beim Fluss auf einem Hügel gelegen. Schick, alt und nicht gerade untouristisch. Trotzdem charmant. Und lecker. Essen kann man auch, dass es eine Freude ist.
Unten im Tal lümmelt sich die Loire ganz entspannt. Als Kanute sollte man jedoch jederzeit mit Fußgängern rechnen.
Aber da war ja noch was: die Brücke. Mittlerweile weiß ich: die hat was, und das nicht nur im Fernsehen …

rund um villersexel

Tour de France, Villersexel Teil 2

Hauptsächlich landwirtschaftlich geprägt, gibt es eine Vielzahl kleiner und kleinster Straßen und Sträßchen in – für französische Verhältnissse – erstaunlich gutem Zustand. In der Woche begegnet man eher Traktoren als PKWs, aber auch das ist selten.
Interessanterweise gibt es auch so gut wie keine Radfahrer, dabei geht hier einiges. Vom entspannten Dahingondeln bis zum Höhenmetersammeln im Sägezahnprofl ist alles drin. In beiden Fällen ein Erlebnis:  die Vielzahl an Bächen, Teichen, Seen und Flüsschen am Boden und die regionale Kirchturmdachmode, etwas weiter oben angesiedelt. Haute Saone – ein Geheimtipp …?

Zur Info: Profil und Karte einer Radtour mit ca. 82 km, 630 hm

im schatten der ballons

Tour de France, die andere Version

Während die Profiradler sich in der 4. Juliwoche an die letzte Woche der Rundfahrt und auf den Weg in die Alpen machten hieß es bei uns: Aufbruch Richtung Elsaß. Nun werde ich wohl nie ein Pässefahrer – und schon gar kein Pässesammler. Logisch also, dass die Räder den Col de la Schlucht im Elsass auf dem Autodach erklimmen. Fast genau so logisch, dass die Gegend, zumindest unter Radfahraspekten, für uns mit zunehmender Entfernung zu den Vogesen interessanter wird.

Schließlich landen wir auf dem beschaulich-schönen Campingplatz von Villersexel, der vor einigen Jahren schon einmal für eine Nacht unser Zuhause war. Was wir damals nicht ahnten und nun entdecken: wie schön es rund um den Ort ist, dabei eigentlich ziemlich unspektakulär, ruhig und verschlafen. Wie gemacht zum Radfahren …